Über Jahrzehnte war die UD Medien Gruppe mit einer Druckerei und einem Verlagshaus erfolgreich unterwegs. Auf ein starkes Wachstum in den Jahren 2000 bis 2007 folgte jedoch ein abruptes Ende. Aus dem Druckunternehmen entstand schliesslich eine Immobiliengesellschaft und ein moderner Business Hub.
Gründung und Wachstum
Die 1926 gegründete Luzerner Unionsdruckerei war ein angesehenes Traditionsunternehmen, verankert in der Region und wichtige Arbeitgeberin über mehrere Generationen in der grafischen Industrie. Die Druckerei entwickelte sich mit einem kundenorientierten Geschäftsmodell und stetigen Investitionen in fortschrittliche Technologien über Jahrzehnte erfolgreich. In den Wachstumsjahren 1945 – 1973 trat die Unionsdruckerei auch als Herausgeberin der Zeitungen „Vaterland“, „Freie Innerschweiz“ und „Zentralschweizer AZ“ auf (Pressegeschichte des Kantons Luzern 1945- 1990 von Konrad Suter).
Wenn auch ab Ende der Sechzigerjahre die Entwicklung volatiler wurde, entwickelte sich die Unionsdruckerei weiterhin erfolgreich und baute ihre starke Marktstellung in der Zentralschweiz mit mehreren Übernahmen kontinuierlich aus. Der Höhepunkt in dieser Entwicklung wurde 2007 mit dem Kauf der Robert Sticher Printing sowie der Zusammenführung der Produktion am verkehrsgünstig gelegenen Standort Reusseggstrasse erreicht. Die UD Medien Gruppe, wie die Unionsdruckerei jetzt hiess, war stolze Besitzerin eines modernen Neubaus mit effizienten Produktionsanlagen. Nichts schien einem langfristigen und nachhaltigen Wachstum im Weg zu stehen. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte die Gruppe rund 150 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von CHF 30 Mio.


